Der Begriff scheint selbsterklärend: Wohnungshaltung ist die Haltung von Papageien in der Wohnung oder im Wohnhaus. Es lassen sich dabei aber verschiedene Formen in unterschiedlichen Ausprägungen finden:

  •  die Vogelzimmerhaltung 
Vogelzimmer

Hier steht den Vögeln ein eigener Raum zur Verfügung, ein Raum, der ausschließlich der Haltung der Vögel vorbehalten ist und in dem sie ohne Käfig und Voliere leben. Dieser Raum ist mit Sitz- und Schlafgelegenheiten, mit Futter- und Trinkplätzen, Beschäftigungsmögichkeiten und eventuell Nistgelegenheiten ausgestattet.

  •  die Wohnzimmerhaltung
Vogelwohnzimmer2

Hier befinden sich die Vögel in Käfig oder Zimmervoliere in einem primär vom Menschen genutzten Raum, im Regelfall das Wohnzimmer, aber auch andere (noch ungeeignetere) Räume sind denkbar.

  • und die Mischformen und Übergänge zur Aussenvolierenhaltung

Da finden sich die verschiedensten Möglichkeiten:

  • Einige Halter verfügen über ein Vogelzimmer, dass unmittelbar an eine Aussenvoliere anschließt;
  • oder über einen Wintergarten, in dem Käfige oder (große) Volieren aufgestellt sind;
  • andere haben zumindest eine Gartenvoliere, in die die meist zahmen Papageien wenigstens im Sommer stundenweise an die frische Luftkommen;
  • wieder andere haben zwar ein speziell für die Haltung von Vögeln hergerichteten Raum, die Vögel selber leben in diesem aber in Volieren, da ein gemeinsamer Freiflug der Tiere nicht möglich oder nicht gewünscht ist;
  • schließlich haben manche einen Teil ihres eigenen Lebensraumes, das Wohnzimmer, so hergerichtet, dass den Vögeln dort dauerhafter Freiflug möglich ist, nutzen den Raum aber weiterhin auch als Wohnzimmer, wie es bei mir jahrelang der Fall war:
Vogelwohnzimmer1

Die Übergänge zwischen den einzelnen Haltungsystemen sind fließend.

Als Kennzeichen für die Wohnungshaltung dienen hier vor allem zwei Merkmale:

1. Die Papageien leben ausschließlich oder vorrangig in geschlossenen Räumen.
2. Die Papageien leben im unmittelbaren Lebensumfeld des Pflegers und haben im Vergleich zur Freivolierenhaltung häufiger und meist einen engeren Kontakt zum Menschen.


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